18. November 2016

Gedeckter Apfelkuchen

Ich glaube, ich habe noch nie so viel Apfelkuchen gebacken, wie in diesem Jahr. Aber wir konnten auch selten so viele Äpfel ernten, wie dieses Jahr. Und regionaler, frischer und biologischer kann Kuchen auch einfach nicht sein, als mit jede Menge knackigen Äpfeln vom eigenen Baum gebacken, gelle? Und viel köstlicher geht es auch nicht, versprochen! Dieser Apfelkuchen ist einfach nur lecker! Der Mürbeteig ist schön dünn und kross. Die üppige Apfelfüllung ist süß-sauer und herrlich zimtig. Der perfekte Kuchen für den Herbst. Yummi! Das Rezept stammt aus der essen & trinken Kuchen spezial 3/2014.

Zutaten

für eine Springform von etwa 26 cm

für den Teig
  • 190 g Butter, zimmerwarm
  • 100 g Zucker
  • 50 g Muscovado-Zucker (ersatzweise feiner brauner Zucker)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 375 g Mehl
für die Füllung
  • 60 g Zucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1,2 kg Äpfel (z.B. Boskop)
  • 1/2 Teel. Zimt
  • 4 Essl. Rum
  • 3 Teel. Speisestärke
  • 1 Essl. Milch
  • 1 Eigelb
  • 1 Essl. Muscovado-Zucker (ersatzweise feienr brauner Zucker)
  • 20 g Butter

Zubereitung

Für den Teig die Butter in Stücke schneiden. Zusammen mit Zucker, Muscovado-Zucker und Salz mit den Knethaken verkneten. Ei und Eigelb kurz untermischen. Mehl zugeben und alles schnell zu einem Teig kneten. Den Teig in zwei Teile teilen und diese jeweils zu einem flachen Ziegel formen und für 2 Stunden in Klarsichtfolie gepackt in den Kühlschrank geben.

Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Spalten immer zwischendurch mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Zucker zufügen und gut vermengen. 1 Stunde durchziehen lassen.

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen Teigziegel aus dem Kühlschrank nehmen und auf der bemehlten Arbeitsfläche ca. 28 cm rund ausrollen. Den Teig auf die Teigrolle aufrollen und in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben. Insbesondere den Rand gut andrücken.Auf der untersten Backofenschiene 10-12 Minuten vorbacken.

Rum, Zimt und Stärke zu den Apfelspalten geben und untermischen. Die Apfelmasse mit dem Saft kuppelförmig auf den vorgebackenen Boden geben.

Den restlichen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 28 cm rund ausrollen, auf die Füllung legen, die Ränder gut andrücken. Milch und Eigelb verquirlen und den Teig damit bestreichen. Mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit der Dampf entweichen kann. Mit Muscovado-Zucker bestreuen und die Butter in Flöckchen darauf verteilen. Den Kuchen weitere 40 Minuten backen.

Den Kuchen anschließend auf einem Gitterrost vollständig auskühlen lassen. Dazu passt geschlagene Sahne ganz hervorragend.

VIEL SPASS wünscht...

Paulas Frauchen







Druckversion

Kommentare :

Ulrike hat gesagt…

Also das geht nicht, den Saft mit in den Kuchen. Der wird zusammen mit den (zufällig) zu viel gemachten Äpfel immer von der Köchin als Belohnung verputzt. ;-) Allerdings mache ich keine Stärke rein, brauche ich ja dann nicht und ich backe den Teig nicht vor.
Aber gedeckter Apfelkuchen ist auch einer meiner Lieblinge, simpel und immer wieder soooo lecker. Und auch so leicht zu variieren, mit Nüssen oder Mandeln.

Paulas Frauchen hat gesagt…

Liebe Ulrike,
das kenne ich ;-) Was wäre das Backen ohne das Naschen? Sinnlos, oder? Das nächste Mal werde ich es auch ausprobieren, ob der Kuchen auch ohne Vorbacken klappt. Dann könnte man sich die Zeit getrost sparen! Danke für den Tipp!
Liebe Grüße!
Anja