16. März 2017

Russischer Zupfkuchen

Russischer-Zupfkuchen

Einer meiner absoluten Lieblingskuchen ist und bleibt Russischer Zupfkuchen. Besonders gern mag ich ihn, wenn der Boden so schön knusprig ist wie hier. Die Käsekuchenmasse ist klassischerweise mit Quark gemacht. Dieses Mal habe ich mich aber für eine besonder frisch-cremige Sauerrahm-Frischkäse-Masse entschieden. Ich finde, der beste Russische Zupfkuchen ever! Diesen Kuchentraum wird es auf jeden Fall auch in meinem zukünftigen Landtörtchen-Café (das jetzt übrigens schon seinen eigenen Internetauftritt bekommen hat!!!), geben. Ihr müsst natürlich alle probieren kommen, wenn es soweit ist ;-) Bis dahin müsst Ihr selber backen, aber versprochen, es geht ganz leicht!

Russischer_Zupfkuchen Zutaten

für eine Springform von ca. 28 cm Durchmesser (oder in meinem Falle eine rechteckige Brownie-Form von ca. 20 x 30 cm)

für den Schokoladen-Mürbeteig
  • 150 g kühlschrankkalte Butter
  • 300 g Mehl
  • 150 g brauner Zucker
  • 30 g Kakao
  • 1 Ei
  • 1 knappes Päckchen Backpulver (ca. 12 g)
für die Käsekuchenmasse
  • 400 g saure Sahne
  • 200 g Crème fraiche
  • 250 g Magerquark
  • 150 g Frischkäse
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
  • 120 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier

Zubereitung

Für den Mürbeteig die Butter in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit den restlichen Teigzutaten kurz verkneten, bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind. 3/4 des Teigs in die mit Backpapier ausgekleidete Form geben und mit den Fingern auf dem Boden verteilen. Den Rest Teig eingewickelt in den Kühlschrank geben. Den Boden ca. 30 Minuten kaltstellen. In dieser Zeit den Ofen auf 170° C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Boden ca. 15 Minuten vorbacken. Auf einem Gitterrost abkühlen lassen, dann wird der Boden knuspriger!

Die Zutaten für die Cheesecake-Masse bis auf die Eier gründlich vermischen. Die Eier nacheinander nur kurz einrühren. Die Masse auf dem Boden verteilen und glatt streichen. Den restlichen Mürbeteig in kleine Stücke zupfen (daher der Name!) und auf dem Kuchen verteilen. Bei 100° C Ober-/Unterhitze ca. 60 Minuten backen. Herausnehmen und zuerst auf dem Gitterrost auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Dann für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank geben. Dies ist übrigens einer der wenigen Käsekuchen, die mir direkt am ersten Tag am besten schmecken!!

VIEL SPASS wünscht...

Paulas Frauchen





Russischer Zupfkuchen

Druckversion

Kommentare :

erdbeerqueen hat gesagt…

Oh wie köstlich der ausschaut. Ich kann mich auch in russischen Zupfkuchen reinlegen, weil es so schön cremig ist. Und es erinnert mich an Zuhause :)
Liebe Grüße Juli

Paulas Frauchen hat gesagt…

Liebe Juli,
da sprichst Du mir aus dem Herzen! Ich denke da auch immer an zu Hause!!!
Liebe Grüße
Anja

Armin hat gesagt…

Hallo,

ja, das ist wirklich ein tolles Rezept.
Ich habe nur eine Frage. Als ich den Kuchen vorbereitet habe, ist mir aufgefallen, dass für den Teig die Zutaten nur kurz vermischt werden und dann auf den Boden gedrückt werden - also eigentlich dann so eine Art Krümelteig. Ist das richtig? Ich habe es zu spät bemerkt und einen Teig ausgerollt.
Wenn man allerdings nur die Krümel auf den Boden festdrückt, hat man für obendrauf auch die Krümel und muss nichts "zupfen". Habe ich das richtig verstanden?

LG Armin

P.S: Viel Erfolg mit deinem Café! Ich werde auch bestimmt mal vorbeikommen, wenn ich in der Nähe bin. Wohne leider etwas weiter weg.

Paulas Frauchen hat gesagt…

Lieber Armin!
Ja, Du hast das richtig verstanden. Man macht quasi Streusel und drückt sie am Boden fest und den Rest behält man für oben drauf. Deine Variante klappt aber sicher genauso gut!
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du einmal im Café vorbei schaust. Am Eröffnungswochenende war die Hölle los. Der Zuspruch war unglaublich, aber auch ein bisschen beängstigend. Diesen Ansturm kann ich auf Dauer nicht bewältigen... aber sicher wird sich die Neulust ja auch noch ein bisschen legen...
Liebe Grüße,
Anja