1. Dezember 2015

Ricciarelli di Siena


Jetzt ist bald Weihnachten und ich kann (wie immer!) nicht aufhören, Plätzchen zu backen. Schlimm ist das!!! Aber neben den üblichen Weihnachtsklassikern dürfen es ruhig auch mal ein paar neue Plätzchen sein. Und dieses Jahr habe ich mich wohl auf italienische Kekse eingeschossen. Erst die Cantuccini, jetzt die Ricciarelli. Aber ich liebe es einfach (und das nicht nur zu Weihnachten!!!), zu meinem Latte ein kleines Mandelgebäck zu naschen. Am liebsten, wenn es sich um ein original italienisches Rezept handelt wie dieses: soft-mandelig und innen super saftig! Einfach lecker!

Zutaten

für etwa 40 Kekse

für den Teig
  • 50 g Mehl
  • 2 Eiweiß
  • 1/2 Teel. Backpulver
  • 20 g Wasser
  • 380 g Zucker
  • 400 g Mandeln
  • 100 g Puderzucker 
zum Bestäuben
  • ein wenig Puderzucker

Zubereitung

Zunächst die Mandeln in einen Topf mit kochendem Wasser geben und etwa 3 Minuten kochen. Dann kalt abschrecken und die Mandeln aus den Häutchen drücken, solange die Mandeln noch nass sind.

Die abgekühlten Mandeln mit 330 g Zucker im Blitzhacker fein mahlen.

In einem kleinen Topf 50 g Zucker und 20 g Wasser so lange erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann abkühlen lassen.

Die abgkühlte Zuckerlösung mit einem Spatel unter das Mandel-Zuckerpuder mischen. Nun 50 g Puderzucker, Backpulver und Mehl zufügen und gut unterrühren. Die Masse abgedeckt im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen. Zwei Eier trennen und die Eiweiße ebenfalls über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank geben.

Am nächsten Tag den Ofen auf 110 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eiweiße aufschlagen. Dabei nach und nach 50 g Puderzucker unterschlagen, bis die Masse cremig und fest ist. Erst ein wenig der Eiweißmasse mit einem Löffel unter die Mandelmasse heben. Dann den Rest mit den Händen vorsichtig einarbeiten. Den Teig zu einer Rolle formen und Scheiben von ca. 25 g abschneiden. Diese zu den typischen Rauten formen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Die Ricciarelli mit Puderzucker bestäuben und ca. 10 Minuten backen. Die Ricciarelli auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und in eine luftdichte Dose geben.

VIEL SPASS wünscht...

Paulas Frauchen





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Kommentare :

Jenni hat gesagt…

Oh, ich glaube, mir geht es da wie dir: Ich habe es dieses Jahr auch mit der italienischen Küche - Cantuccini habe ich gebacken und Panforte di Siena. Und deine Kekse - ebenfalls aus Siena, jedenfalls dem Namen nach - müssen da natürlich unbedingt ausprobiert werden! Vor allem, da ich sie bisher noch gar nicht kannte... :)

Liebe Grüße!
Jenni

Paulas Frauchen hat gesagt…

Liebe Jenni,
oh ich freue mich, wenn Du "meine" Kekse einmal ausprobieren magst! Ich hoffe, sie schmecken Dir so gut wie mir! Das Rezept ist wirklich ein original-italienisches, das ich erst noch übersetzen musste. Aber ich finde, die Mühe hat sich gelohnt! Es ist ja immer so schwer, an italienische Rezepte heranzukommen, die dort als "Familienrezepte" ausschließlich vererbt werden.
Liebe Grüße!
Anja